Maria Eich + Eichen-Korridor

EREMITEN IM KLOSTERWALD MARIA EICH

Die ursprünglich geplante Bebauung des „Eichen-Korridors“ zwischen dem Caritas-Altenheim „Maria Eich“ und dem Sportplatz bis unmittelbar an die Grenze des Klosterwalds Maria Eich wurde nach heftigen Protesten seitens vieler Kraillinger Bürger vorerst zurückgestellt, kann aber von der Gemeinde leider jederzeit wieder auf die Tagesordnung gesetzt werden!
Mehr zum Eichen-Korridor und der Bedrohung durch Bebauung hier auf der Unter-Seite
http://www.bi-bannwald-krailling.de/eichen-korridor/

Was ist so besonders am Klosterwald Maria Eich?
Der Klosterwald Maria Eich wurde 2016 mit dem Bayerischen Biodiversitätspreis ausgezeichnet!
https://www.forstpraxis.de/klosterwald-mit-biodiversitaetspreis-ausgezeichnet/
https://www.erzbistum-muenchen.de/news/bistum/Klosterwald-Maria-Eich-erhaelt-Biodiversitaetspreis-29700.news

Mehr Details in der Projektbeschreibung Eremiten im Klosterwald Maria Eich
– Projekt zum dauerhaften Erhalt von Methusalem-Eichen
als Biotopbäume für bedrohte Urwaldrelikt-Käferarten, Vögel und Fledermäuse
https://www.krailling.de/dokumente/KRAI-BP-280902.pdf

Die Stellungnahme der Unteren Naturschutzbehörde zur ursprünglich geplanten, vorerst zurückgestellten Bebauung des „Eichen-Korridors“ findet sich ungekürzt in der hier verlinkten Stellungnahme-Sammlung auf S. 112 ff .
https://www.krailling.de/dokumente/Sitzungsprotokoll-Abwaegungsbeschluesse_26.06.2018.pdf
Bei Interesse bitte runterladen, denn diese Unterlagen werden sicher nicht ewig online gestellt bleiben!

Hier noch mehr zu Maria Eich:

Das Info-Blatt der Gemeinde Planegg:
https://www.planegg.de/infoblatt-lra-klosterwald

Hier die Plakate der leider bereits vergangenen Ausstellung im Rathaus Planegg über Maria Eich:
https://www.planegg.de/plakate-zur-ausstellung-klosterwald-maria-eich

Die Gemeinde Krailling sieht den Schutz der an Maria Eich angrenzenden Natur traurigerweise nicht als wichtige Aufgabe an. Ganz im Gegenteil!

Das Regionale Ortsentwicklungskonzept (ROEK) hat den Klosterwald kurzerhand zum „prioritären Siedlungsbereich“ für die „urbane Innenentwicklung“ erklärt, Bannwald sei schließlich nicht so wichtig und könne woanders neu gepflanzt werden!
Leider reicht die vom ROEK für die „urbane Innenentwicklung“ vorgesehene Fläche um die S-Bahn-Haltestelle Planegg bis zum Drosselweg!!!
Mehr zu diesem grauenhaften Konzept auf der entsprechenden Unter-Seite http://www.bi-bannwald-krailling.de/roek/ 

Die Hainbuchen des Klosterwalds bieten den vielen Buntspechten einen reich gedeckten Tisch, hier ein „frisch geschossener Buntspecht an katholischem Blattgold“ 😉

Die Kapelle des Klosters Maria Eich

Fotos: Silvia Roelcke