Wintermärchen

Die Sanatoriumswiese ist natürlich in erster Linie eine Blumenwiese, und im Winter bei entsprechender Witterung naturgemäß „nur“ eine schneebedeckte Fläche. Doch der besondere Reiz – und das erhöht den naturschutzfachlichen Wert noch weiter! – der Sanatoriumswiese liegt darin, dass sie nicht etwa von Glyphosat-geschwängerten Äckern umgeben ist, sondern dass sie von einem sehr reizvollen – und wertvollen! – Waldrand, gespickt mit wundervollen Methusalem-Baumpersönlichkeiten, eingerahmt wird.

Zu jeder Jahreszeit ist die Wiese ein Märchen.

Hier nun  Wintermärchen-Impressionen zum Genießen.

Der bestens bekannte Nordrand der Sanatoriumswiese, an dem der „Sonnenweg“ entlag führt.

 

 

 

 

Man wird aufpassen müssen, dass diesen herrlichen Methusalem-Bäumen aufgrund der darunter befindlichen Sitzbänke nicht das Schicksal der massakrierten Hainbuche widerfährt: Die alte Sitzbank bei der alten Hainbuche war morsch und wurde 2018 entfernt. Eine neue Sitzbank kam – an genau dieselbe Stelle. Doch inzwischen wurde die Hainbuche  als alt und gefährlich eingestuft. Was tun? Alle Äste der Hainbuche, die womöglich auf darunter sitzende Personen hätten fallen können, wurden entfernt – nun, es waren der Verkehrssicherung zuliebe  ALLE Äste. Der verbliebene Torso kämpfte verzweifelt um sein Leben. 
Hätte man nicht einfach die Sitzbank woanders hin postieren können?
Ist der Sonnenweg dafür nicht lang genug?
Eines Tages sollten die Sitzbänke unter den Baumveteranen unbedingt an anderer Stelle aufgestellt werden, bevor die alten Eichen und Buchen das Schicksal der Hainbuche teilen.

 

Sie verstecken sich nicht, die Baumveteranen am Südrand der Sanatoriumswiese. Doch wer kennt sie?
Es lohnt sich, mehr sei hier noch nicht verraten!

Hier nochmals der allseits bekannte Nordrand der Sanatoriumswiese mit dem „Sonnenweg“

Alle Fotos: Silvia Roelcke, fotografiert am 11.01.2019